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Maderno
EcoMuseo
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Valle delle Cartiere Toscolano Maderno
ECOMUSEO
EcoMuseo Valle delle Cartiere
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Valle delle Cartiere Toscolano Maderno
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Toscolano Maderno
Toscolano Maderno
Toscolano Maderno
Toscolano Maderno
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Valle delle Cartiere
Toscolano Maderno
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Toscolano Maderno
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Valle delle Cartiere Toscolano Maderno
EcoMuseo Valle delle Cartiere
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Valle delle Cartiere Toscolano Maderno
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Valle delle Cartiere
Toscolano Maderno
trägt die Straße den Spitzamen “via dei siòr” (auf Dt. die Straße der Herrschaften) (1). Unsere Route jedoch setzt sich auf der modernen Hauptverkehrsader fort, die am See entlang führt.
Lässt man den Eingang zur Via Aquilani hinter sich und setzt man den Weg auf dem Seesteg zwischen Piazzale Roma und Hotel Golfo fort, so trifft man auf ein kleines Backsteingebäude mit einigen steinernen, direkt zum See führenden Treppen. Es handelt sich um ein Wasch- haus(2), Ende des 19. Jahrhunderts für das dahinter liegende Park Hotel erbaut - eines der ersten Hotels nicht nur von Maderno,
Die Straße, die Fasano mit Maderno verbin- det, ist seit jeher unter dem Namen Ruinà bekannt, da sie häufigen Erdrutschen ausge- setzt ist. Auch der alte Pfad, der von Maclino in diese Gegend hinabführt, heißt Proch, das vom Deutschen gebrochen abstammt. Am 7. April 1958 löste sich langsam ein Teil des Hü- gels, überschwemmte die darunter liegende Fahrspur, bis es sich in den See entlud. Es gab keine Opfer, aber Toscolano Maderno und die Ortschaften der Nordküste blieben wochen- lang isoliert. Ein Teil des Geröllschutts wurde in den See geschüttet, ein anderes Teil auf den Strand Richtung Maderno gebracht, der fol- glich vollends ausgelöscht wurde.
Die neue Trasse der Landstraße, früher strada Regia genannt, stammt aus dem Jahr 1899; die heutige Staatstraße 45 bis namens Garde- sana wurde 1932 gebaut.
piermühle, eine Spinnmaschine für galete bzw. Seidenraupenkokons und eine Oli- venölpresse, alle im Besitz der Familie Ve- ronese. 1894 wurde das Gebäude wieder privater Wohnsitz. Der neue Eigentümer, ein gewisser General Lamberti aus Pie-
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sondern der ganzen Seeküste. Im Innern gab es einen Holzkessel, über dem in einem großen Kupfertrog die Hotelwäsche gekocht wurde.
Zwischen Hotel und Waschhaus lag ur- sprünglich ein Garten, der 1899 zur Er- richtung der derzeitigen Staatsstraße ent- eignet wurde. Die zur Seeseite liegenden großen Steine am Fuß des Waschhauses waren der Tradition nach Bestandteil einer Anlage, die von den Römern zum Schutz der terrassenartig angelegten “Zitronen- gärten” gebaut worden war.
Hotel Golfo – Ex-Villa Bianchi
Geht man auf der Seepromenade von Ma- derno weiter, so bemerkt man kurz vor der Piazza das prächtige herrschaftliche Hotel Golfo(3-4), das sich bereits im 18. Jahrhun- dert im Besitz der Adelsfamilie der Grafen Bettoni von Bogliaco befand und sich ei- ner langen, faszinierenden Geschichte rühmen darf. Im 19. Jahrhundert befanden sich auf seinem Gelände eine kleine Pa-
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